Schwerpunktpraxis für internistische Rheumatologie040 35737960 · Beamtenlaufbahn 2, 22846 Norderstedt
Rheumatologie verständlich erklärt

Osteoporose

Osteoporose vermindert die Knochenfestigkeit und erhöht das Risiko für Frakturen. Sie kann altersbedingt, hormonell oder durch Erkrankungen und Medikamente begünstigt werden.

Definition

Osteoporose ist eine Skeletterkrankung mit verminderter Knochenfestigkeit und erhöhtem Risiko für Knochenbrüche.

Typische Beschwerden

Osteoporose bleibt oft unbemerkt, bis Wirbelkörper-, Hüft- oder andere Fragilitätsfrakturen auftreten. Größenverlust oder Rückenschmerz können Hinweise sein.

Ursachen und Krankheitsmechanismen

Alter, hormonelle Veränderungen, Untergewicht, Bewegungsmangel, Kortisontherapie und verschiedene Erkrankungen können den Knochenabbau fördern.

Diagnostik

Die Diagnostik umfasst Frakturrisiko, Risikofaktoren, Labor und gegebenenfalls Knochendichtemessung; Bildgebung dient dem Frakturnachweis.

Differenzialdiagnosen

Osteomalazie, hormonelle Erkrankungen, Tumorerkrankungen und andere Ursachen einer verminderten Knochendichte müssen berücksichtigt werden.

Behandlung

Bewegung, Sturzprävention, ausreichende Calcium- und Vitamin-D-Versorgung sowie je nach Risiko knochenspezifische Medikamente bilden die Behandlung.

Was übernimmt unsere Praxis?

Wir beurteilen insbesondere Osteoporoserisiken bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und unter Kortison und koordinieren die medikamentöse Prävention oder Therapie.

Wann sollten Sie sich bei uns vorstellen?

Eine Abklärung ist sinnvoll nach Fragilitätsfrakturen, bei längerer Kortisontherapie oder deutlich erhöhtem individuellem Frakturrisiko.

Weiterführende Behandlung

Je nach Diagnose und Organbeteiligung kann eine enge Zusammenarbeit mit Hausarztpraxis, Dermatologie, Orthopädie, Schmerzmedizin, Physikalischer und Rehabilitativer Medizin oder weiteren Fachgebieten erforderlich sein.

Häufige Fragen

Kann die Diagnose allein durch einen Blutwert gestellt werden?

Nein. Rheumatologische Diagnosen ergeben sich in der Regel aus dem Zusammenspiel von Beschwerden, Untersuchung, Labor und gegebenenfalls Bildgebung.

Ersetzen diese Informationen eine Untersuchung?

Nein. Die Inhalte dienen der Orientierung und können eine persönliche ärztliche Beurteilung nicht ersetzen.

Leitlinien und weiterführende Informationen

Aktuelle fachliche Empfehlungen finden Sie in der Leitlinienübersicht der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie. Ergänzend bieten unser Rheuma-Lexikon und die Übersicht zu Therapieformen eine verständliche Orientierung.

Wichtiger Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung. Sie ersetzen weder Diagnose noch Therapieentscheidung im persönlichen ärztlichen Gespräch.